SONGMICS Sonnenschirm 290x290 cm UPF 50+ 360° drehbar
Freischwingender Ampelschirm 290 cm, hält laut Hersteller über 98 Prozent der UV-Strahlen ab.
Sonnenschirme
240 €
Kaufberater · Sonnenschirme
Sonnenschirm, Markise oder Sonnensegel? Der Sonnenschutz-Vergleich 2026 für die Terrasse mit Testsiegern, UV-Schutz und Preis-Leistungs-Tipps.
Lena Brandt
Gartenarchitektin & Outdoor-Living-Expertin

Kurzfazit
Sonnenschirm, Markise oder Sonnensegel? Der Sonnenschutz-Vergleich 2026 für die Terrasse mit Testsiegern, UV-Schutz und Preis-Leistungs-Tipps.
systematisch verglichen
SONGMICS
der Empfehlungen
separat geprüft
Einleitung
Heiße Sommer mit Tagen über 35 Grad sind in Deutschland keine Ausnahme mehr, und damit wird die Terrasse ohne Schatten an vielen Nachmittagen unbenutzbar. Wer draußen sitzen, essen oder arbeiten will, braucht einen Sonnenschutz, der zur Fläche, zur Ausrichtung und zum Budget passt. Drei Bauarten stehen dafür zur Wahl: der Sonnenschirm, die fest montierte Markise und das gespannte Sonnensegel. Jede löst das Schattenproblem anders, und keine ist für jede Terrasse die richtige.
Dieser Kaufberater ordnet die drei Typen entlang messbarer Eigenschaften ein: wie viel Fläche sie beschatten, wie gut der Stoff UV-Strahlung abhält, wie sturmsicher sie sind und wie viel Montage sie verlangen. Für jeden Typ haben wir aus den real verfügbaren Modellen einen Testsieger und einen Preis-Leistungs-Tipp herausgearbeitet. Die Bewertungen stützen sich auf nachprüfbare Materialangaben, Maße, Stoffgewichte und Bedienarten, nicht auf Kundenmeinungen oder Sternebewertungen. Wer gerade erst überlegt, welcher Schutztyp grundsätzlich zu seiner Terrasse passt, findet die Grundlagen in unserem Überblick Sonnenschutz für die Terrasse.
Auf einen Blick
Freischwingender Ampelschirm 290 cm, hält laut Hersteller über 98 Prozent der UV-Strahlen ab.
Sonnenschirme
240 €
Markisen
3.452 €
Quervergleich
Über alle drei Bauarten hinweg zeigt sich ein klares Muster: Du zahlst nicht für die Schattenfläche allein, sondern für Komfort, Montagegrad und Witterungsschutz. Ein Sonnensegel beschattet eine große Fläche für vergleichsweise wenig Geld, verlangt aber jedes Mal Auf- und Abbau und feste Befestigungspunkte. Ein Sonnenschirm ist sofort einsatzbereit und flexibel, schützt das Tuch aber nicht selbst und braucht einen schweren Ständer. Eine Markise ist die teuerste und aufwendigste Lösung, dafür fährt sie auf Knopfdruck aus und verbirgt das Tuch im eingefahrenen Zustand.
Wer maximale Flexibilität will und auch mal umstellen oder mitnehmen möchte, fährt mit dem Schirm am besten, idealerweise einem Ampelschirm, der den Tisch frei lässt. Wer eine feste, hauswandnahe Sitzecke dauerhaft beschatten will und Komfort schätzt, ist mit einer Markise richtig. Und wer eine große Fläche luftig und günstig beschatten möchte, greift zum Sonnensegel. Beim Stoff lohnt sich in jeder Kategorie der Blick auf den UPF-Wert und das Gewebegewicht, bei Markise und Schirm zusätzlich auf die Wind- und Standsicherheit.
Top-Empfehlungen im Überblick
| Segment | Testsieger | Score | Preis | Aktionen |
|---|---|---|---|---|
| Sonnenschirme | 90/100 | 240 € | ||
| Markisen | 91/100 | 3.452 € | ||
| Sonnensegel | 89/100 | 103 € |
Bewertungskriterien
| Kriterium | Was geprüft wird | Gewicht |
|---|---|---|
| UV-Schutz und Stoffqualität | UV-Schutzfaktor (UPF) und Gewebedichte des Bespannungsstoffs. Das Bundesamt für Strahlenschutz empfiehlt dicht gewebte Stoffe mit hohem UPF, idealerweise UPF 50+. | 30 % |
| Windsicherheit und Standfestigkeit | Bei Markisen die Windwiderstandsklasse nach DIN EN 13561, beim Schirm das Ständergewicht, beim Segel die Spannung und Verankerung. | 25 % |
| Beschattete Fläche | Größe und Form der Schattenfläche im Verhältnis zur Terrasse, samt Schwenk- und Neigemöglichkeit. | 20 % |
| Bedienung und Montage | Kurbel, Motor oder reines Spannen, dazu der Montageaufwand von sofort einsatzbereit bis feste Wandmontage. | 15 % |
| Preis-Leistung | Material und Ausstattung im Verhältnis zum aktuellen Preis, belegte Streichpreise eingerechnet. | 10 % |
Methodik im Detail
Wir bewerten Sonnenschutz für die Terrasse entlang messbarer Eigenschaften, nicht entlang von Kundenrezensionen oder Sternchen. Jedes Modell wird anhand seiner beschatteten Fläche, des Bespannungsmaterials und seines UV-Schutzfaktors, der Standsicherheit beziehungsweise Befestigung, der Bedienart und des Montageaufwands eingeordnet. Ein Schirm mit dichtem, UV-stabilem Polyestergewebe und schwerem Ständer bekommt für Schutzwirkung und Windsicherheit mehr Punkte als ein leichter Balkonschirm ohne passenden Sockel. Eine Markise mit Aluminiumkassette und Gelenkarm wird hoch gewertet, weil sie das Tuch im eingefahrenen Zustand vor Witterung schützt.
Beim UV-Schutz orientieren wir uns am Stoffwert. Das Bundesamt für Strahlenschutz weist darauf hin, dass textiler Sonnenschutz nur dann zuverlässig schützt, wenn das Gewebe dicht ist und einen hohen UV-Schutzfaktor trägt, ausgewiesen als UPF. Bei der Windsicherheit gibt der Bundesverband Sonnenschutztechnik die Richtung vor: Markisen werden nach der europäischen Norm DIN EN 13561 in Windwiderstandsklassen von 0 bis 3 eingeteilt, und je höher die Klasse, desto stärkeren Wind hält das ausgefahrene Tuch aus. Die Preise stammen aus dem aktuellen Angebot der angebundenen Shops und können schwanken. Streichpreise nennen wir nur, wenn sie real im Sortiment hinterlegt sind.
Kaufleitfaden
Bevor du dich für eine Bauart entscheidest, miss die Fläche, die im Schatten liegen soll, und beobachte, wo die Sonne nachmittags steht. Eine Südwest-Terrasse braucht Schatten ab dem späten Nachmittag, hier punkten flexibel schwenkbare Lösungen. Ein Sonnenschirm beschattet je nach Größe vier bis zwölf Quadratmeter, eine große Markise deckt die hauswandnahe Sitzecke ab, ein Sonnensegel lässt sich über Eck spannen. Plane die beschattete Fläche etwas größer als die Sitzgruppe, weil der Schatten mit dem Sonnenstand wandert.
Der wichtigste Wert ist der UV-Schutzfaktor des Bespannungsstoffs, ausgewiesen als UPF. Bei UPF 50+ lässt das Gewebe weniger als ein Fünfzigstel der UV-Strahlung durch. Entscheidend ist die Dichte des Stoffs, denn dicht gewebtes Polyester mit 200 bis 300 Gramm pro Quadratmeter schützt deutlich besser als dünnes Gewebe. Das Bundesamt für Strahlenschutz betont, dass auch im Schatten Streustrahlung ankommt, ein hoher UPF-Wert reduziert sie spürbar.
Sonnenschutz ist im Sommer auch Sturmgefahr. Ein Schirm ohne ausreichend schweren Ständer kippt bei einer Böe und wird zum Geschoss. Der Bundesverband Sonnenschutztechnik weist darauf hin, dass Markisen nach DIN EN 13561 in Windwiderstandsklassen eingeteilt werden und bei stärkerem Wind eingefahren werden sollten. Beim Schirm gilt, lieber einen Ständer mit 40 bis 90 Kilogramm wählen und den Schirm bei Wind schließen. Sonnensegel müssen straff und mit stabilen Befestigungspunkten gespannt sein.
Ein Kurbelschirm ist in Sekunden geöffnet, eine elektrische Markise per Funk, ein Sonnensegel will jedes Mal gespannt und wieder abgenommen werden. Markisen brauchen eine tragfähige Wand und feste Verdübelung, das ist oft ein Fall für zwei Personen oder den Fachbetrieb. Schirme sind sofort einsatzbereit, brauchen aber den passenden Ständer, der meist separat kommt.
Häufige Fehler
Den Ständer vergessen. Bei vielen Schirmen ist der Sockel nicht im Lieferumfang. Ein zu leichter Ständer macht den besten Schirm windanfällig. Plane das Gewicht passend zur Schirmgröße ein, bei großen Schirmen 40 Kilogramm und mehr.
Auf dünnen Stoff hereingefallen. Ein heller, dünner Bezug wirkt luftig, lässt aber viel UV-Strahlung durch. Achte auf das Stoffgewicht in Gramm pro Quadratmeter und auf den ausgewiesenen UPF, nicht auf die Farbe allein.
Markise ohne Windklasse gekauft. Wer eine große Markise an einer windexponierten Terrasse montiert, braucht eine höhere Windwiderstandsklasse nach DIN EN 13561 oder einen Windwächter. Sonst leidet das Tuch bei jeder Böe.
Sonnensegel zu locker gespannt. Ein durchhängendes Segel flattert, sammelt Wasser und reißt mit der Zeit an den Ösen aus. Die Befestigungspunkte müssen fest verankert und das Tuch straff gespannt sein.
Wasserabweisendes Segel bei Regen hängen gelassen. Polyester-Segel halten kurzen Regen ab, bilden bei Dauerregen aber Wassersäcke, die das Tuch und die Befestigung überlasten. Bei angekündigtem Starkregen abnehmen.
Den Sonnenstand nicht beobachtet. Wer den Sonnenschutz nur nach der Mittagssonne plant, sitzt am späten Nachmittag trotzdem in der Sonne. Beobachte, wo der Schatten zur Hauptnutzungszeit liegen soll.
Kategorie-Wissen
Der Sonnenschirm ist die flexibelste Lösung, weil er nicht fest montiert wird und sich mitnehmen oder umstellen lässt. Mittelmastschirme stehen mitten auf der Fläche, Ampelschirme hängen freischwingend an einem seitlichen Mast und lassen den Tisch frei. Entscheidend sind Bespannung und Ständer, ein dichtes Polyestergewebe mit hohem UPF und ein schwerer Sockel machen den Unterschied zwischen brauchbar und windanfällig. Gerade auf kleinen Flächen lohnt sich die Planung, dazu liefert der Ratgeber kleine Terrasse gestalten Ideen.
Die Markise ist der fest montierte Sonnenschutz an der Hauswand. Eine Gelenkarmmarkise fährt das Tuch waagerecht über die Terrasse, eine Kassettenmarkise verbirgt das eingefahrene Tuch komplett im Gehäuse und schützt es so vor Regen und Schmutz. Markisen beschatten zuverlässig die hauswandnahe Sitzecke und lassen sich per Kurbel oder Motor stufenlos ausfahren. Der Bundesverband Sonnenschutztechnik ordnet sie nach DIN EN 13561 in Windwiderstandsklassen ein. Der Aufwand ist höher, eine tragfähige Wand und feste Verdübelung sind Pflicht.
Das Sonnensegel ist die preiswerteste und optisch leichteste Lösung. Es wird als Dreieck oder Viereck zwischen festen Punkten gespannt, etwa Hauswand, Pfosten oder Baum. Wasserdurchlässiges Polyethylen-Gewebe lässt Regen durch und ist luftig, wasserabweisendes Polyester hält auch kurzen Regen ab, muss bei stärkerem Niederschlag aber abgenommen werden, weil sich sonst Wassersäcke bilden. Ein Segel braucht stabile, fest verankerte Befestigungspunkte und muss straff gespannt sein, sonst flattert es im Wind.
Kontext
Sonnenschutz ist sperrig. Große Schirme und Markisen kommen in langen, schweren Paketen, teils per Spedition. Prüfe vor dem Kauf, ob der Schirmständer im Lieferumfang ist oder separat bestellt werden muss, das ist die häufigste Lücke. Bei Markisen gehört die Frage nach Wandbeschaffenheit und passenden Dübeln dazu, weil eine Gelenkarmmarkise erhebliche Kräfte auf die Wand überträgt.
Schirme sind nach dem Auspacken meist sofort einsatzbereit, der Ständer muss nur befüllt oder bestückt werden. Markisen verlangen eine feste Montage und sind oft ein Fall für zwei Personen oder einen Fachbetrieb, der Bundesverband Sonnenschutztechnik empfiehlt bei großen Anlagen die fachgerechte Befestigung. Sonnensegel brauchen vorab gesetzte, stabile Befestigungspunkte wie Pfosten oder Maueranker.
Beim Rückgaberecht gilt das gesetzliche Widerrufsrecht von 14 Tagen im Online-Handel. Bei sperrigen Artikeln solltest du die Rücksendebedingungen vorab klären, weil der Rücktransport organisiert werden muss. Wer den Sonnenschutz über Winter schützen will, lagert Schirme und abgenommene Segel trocken ein, eine Anleitung nach Material findest du im Ratgeber Gartenmöbel überwintern.
Fazit
Den einen besten Sonnenschutz für die Terrasse gibt es nicht, weil die drei Bauarten unterschiedliche Probleme lösen. Für maximale Flexibilität ist der Sonnenschirm die richtige Wahl, für dauerhaften Komfort an einer festen Sitzecke die Markise, für eine große, luftig beschattete Fläche zum kleinen Preis das Sonnensegel.
Unter den Testsiegern setzt sich der SONGMICS Ampelschirm als flexibelste Schattenlösung an die Spitze, ergänzt um die Wismar Kassettenmarkise für die feste Sitzecke und das Windhager Cannes Sonnensegel für die große Fläche.
Miss zuerst die Fläche, die im Schatten liegen soll, und beobachte den Sonnenstand zur Hauptnutzungszeit. Achte dann auf den UPF-Wert des Stoffs und das Gewebegewicht, denn davon hängt der UV-Schutz ab. Plane bei Schirm und Markise die Wind- und Standsicherheit ein, beim Schirm über einen schweren Ständer, bei der Markise über die Windwiderstandsklasse nach DIN EN 13561. Wer diese drei Punkte klärt, Fläche, Stoff und Windsicherheit, findet in jedem der drei Segmente ein Modell, das auch in heißen Sommern zuverlässig Schatten spendet. Wer noch grundsätzlich überlegt, welcher Typ passt, liest zuerst unseren Überblick Sonnenschutz für die Terrasse.
FAQ
Das hängt von deiner Terrasse ab, nicht umgekehrt. Ein Sonnenschirm ist die flexibelste Wahl, weil er sich umstellen und mitnehmen lässt und keine Montage braucht. Eine Markise ist die komfortabelste Lösung für eine feste, hauswandnahe Sitzecke, weil sie auf Knopfdruck ausfährt und das Tuch im eingefahrenen Zustand schützt. Ein Sonnensegel beschattet eine große Fläche luftig und günstig, verlangt aber feste Befestigungspunkte und Auf- und Abbau. Wer flexibel bleiben will, nimmt den Schirm, wer dauerhaft Komfort sucht, die Markise, wer Fläche zum kleinen Preis braucht, das Segel.
Entscheidend ist der UV-Schutzfaktor des Bespannungsstoffs, ausgewiesen als UPF. Bei UPF 50+ lässt das Gewebe weniger als ein Fünfzigstel der UV-Strahlung durch. Das Bundesamt für Strahlenschutz weist darauf hin, dass auch im Schatten Streustrahlung ankommt, ein hoher UPF-Wert reduziert sie. Achte auf das Stoffgewicht in Gramm pro Quadratmeter, denn dicht gewebtes Polyester mit 200 bis 300 Gramm schützt besser als dünnes Gewebe. Die Farbe allein sagt wenig über den Schutz aus.
Markisen werden nach der europäischen Norm DIN EN 13561 in Windwiderstandsklassen von 0 bis 3 eingeteilt, je höher die Klasse, desto stärkeren Wind hält das ausgefahrene Tuch aus. Der Bundesverband Sonnenschutztechnik empfiehlt, Markisen bei stärkerem Wind einzufahren oder einen Windwächter zu nutzen. Sonnenschirme sind nur so sicher wie ihr Ständer, ein schwerer Sockel von 40 bis 90 Kilogramm hält große Schirme stabil. Sonnensegel müssen straff und an fest verankerten Punkten gespannt sein, sonst flattern und reißen sie.
In den meisten Fällen ja. Bei vielen Schirmen, besonders bei Markt- und Ampelschirmen, ist der Ständer nicht im Lieferumfang und muss separat bestellt werden. Beim SONGMICS Ampelschirm liegt ausnahmsweise ein Kreuzfuß bei, der noch beschwert werden muss. Das Gewicht des Ständers sollte zur Schirmgröße passen, bei großen Schirmen sind 40 Kilogramm und mehr sinnvoll. Prüfe vor dem Kauf, ob Ständer und Schirm zusammenpassen.
Das hängt vom Material ab. Wasserdurchlässiges Polyethylen-Gewebe lässt Regen einfach durch und kann hängen bleiben, schützt aber nicht vor Nässe. Wasserabweisendes Polyester hält kurzen Regen ab, bildet bei Dauerregen aber Wassersäcke, die das Tuch und die Befestigung überlasten. Bei angekündigtem Starkregen solltest du ein Polyester-Segel abnehmen. Achte beim Spannen darauf, dass eine leichte Neigung von etwa 15 Grad das Wasser ablaufen lässt.
Die Spanne ist groß. Ein wetterfestes Sonnensegel gibt es ab rund 23 bis 110 Euro, ein solider Sonnenschirm mit Ständer liegt zwischen etwa 55 und 250 Euro, große Ampel- und Marktschirme darüber. Eine Markise startet bei rund 95 Euro für eine Klemmmarkise ohne Bohren und reicht für große Kassettenmarkisen mit Motor bis weit über 3.000 Euro. Wichtiger als der reine Preis ist, dass Stoffqualität, Größe und Befestigung zu deiner Terrasse passen.
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